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| Natur- und Ladafreunde Westerwald Von Dieter Rolfes |
Natur- und Ladafreunde Westerwald
Von Dieter Rolfes
Natur- und Ladafreunde Westerwald
Gelungene Gründung der Natur- und Lada-Freunde Westerwald Russen und Chinesen in Meudt- Ehringhausen – Lob an ATF- Crew Meudt- Ehringhausen. Die Gründungsversammlung der Natur- und Ladafreunde Westerwald war ein guter Erfolg. Interessenten kamen aus dem Ruhrgebiet, aus dem Hamburger Raum und sogar erfahrene Wüstenfüchse meldeten sich, um eine Heimstatt in Form eines Vereins zu finden, in dem sie sowohl die Natur schützen, als auch in ihr mobil unterwegs sein zu können. Und es fuhren „uralte“ Westerwälder Jäger mit ihren teilweise über 20 Jahren alten „Niva“ vor, um sich das angekündigte Spektakel bei Auto- Technik- Fellenberg anzuschauen. Die am meisten gestellte Frage: „Weiß Du noch damals in Selters?“ –Denn dort wurde vor 30 Jahren der unverändert gebaute Lada- Niva vorgestellt. Andere interessierten sich für die Ausführung mit Gas, unter 10000 Euro billig und vorbildlich naturschonend. Das Unternehmen von Horst Fellenberg, ehemaliger Avd- Autobahn- Engel, dessen Betrieb jetzt auch das Clublokal der Natur- und Ladafreunde Westerwald sein wird, glich einem Bienenhaus. Schmackhaften Honig für die Jäger, Förster, Landwirte, Reiter und Ballonfahrer lieferten natürlich die Russen- Lada- Fahrzeuge und die Chinesen, die mit zwei von ihnen nachgebauten Opel- Frontera, der im Land der gelben Gefahr „Landwind“ heißt, in Ehringhausen auftraten und das Können der Geländewagen unter Beweis stellten. Das aber übernahmen die Instruktoren und Moderatoren des Deutschen Allradverbandes unter Peter Zeis und Detlev Stamm aus Herschbach sowie Peter Fassbender aus Hennef-Uckerath. Hatte vormittags noch der Stellvertretende Ortsbürgermeister Egid Zeis aus Meudt seine Grüße (und Blumen für Karin Fellenberg) überbracht, den Verein als weiteren, inzwischen 18. Vereins Meudts begrüßt und seine Bedenken gegen das Befahren von Feld und Flur der Gemarkung geäußert, konnte anschließend, unterbrochen durch die Gründung des Vereins, dokumentiert und erlebt werden, dass die Natur, um auch gehegt und geschützt zu werden, es akzeptieren muss, dass diejenigen, die dies (oft auch ehrenhalber) tun, in ihr mobil und beweglich sein müssen. Und gerade dies steht ausführlich in den Statuten des neuen Vereins, der die Interessenten und oft dann auch späteren Mitglieder zunächst einer intensiven theoretischen Schulung unterzog. Danach erfolgte ein kleines Geschicklichkeitsturnier, um die Dimensionen eines Fahrzeug in der Natur (ohne weißen Begrenzungsstreifen o.ä.) in den Griff zu bekommen, wobei Länge, Breite und Höhe geschätzt werden mussten. Dann ging es auf die Strasse und grundsätzlich mit einem erfahrenen Trainer ins Gelände, aber nur über ausgewiesene und genehmigte Wege. Diese waren richtig schön versaut und verschmiert, so dass selbst einige erfahrene Jäger sagten, da nicht durchzufahren. Mit den erfahrenen Instruktoren des Allradverbandes ging es dennoch problemlos und sicher. Dabei ergab sich aus einem Gespräch zwischen dem chinesischen Importeur und den Trainern, dass diese insgesamt über 100.000 Offroader im sachlichen und sicheren Umgang mit Geländewagen aller Art ausgebildet haben. Ergebnis: sie sollen in Zukunft auch für die Chinesen deren Händler und Kunden, also besonders Jäger, Förster und Landwirte, aber auch Landschafts- oder Gartengestalter ausbilden. Den Hauptpreis aus dem Wettbewerb „Fragebogenaktion und Geschicklichkeitsfahren“ gewann Jan Schrader aus Herschbach. Der Preis ist ein Aufenthalt im Historikhotel Klosterbräu im fränkischen Ebrach, das zur Landidyll-Kette gehört, von Karlheinz Gries gemanagt wird. Karlheinz Gries ist gleichzeitig Geschäftsführer des Deutschen Allrad-Verbandes. Er wiederum sagte den Natur- und Ladafreunden aus Meudt zu, ihnen und ihren Familien bei sich und in allen Landidyll-Hotels bundesweit Sonderkonditionen einzuräumen, die es auch seit Jahren für den Allradverband gäbe. da es sich bei den rund 50 Hotels um Unterkünfte mit wenigsten drei Sternen handelt und um Hotels, die meist in der Natur liegen sowie unternehmergeführt sind, ein nicht uninteressantes Angebot für die Natur- und Ladafreunde Westerwald, denen bereits jetzt ein Mitglied den Spitznamen „Lala“ gab. Er meinte Lada- und Landwind-Freunde. Wurde Helmuth Spieser von Auto Dresen aus Pulheim, Importeur der chinesischen Fahrzeuge Landwind zum Wahlleiter für die Gründung des Vereins ernannt, wählten die Mitglieder einstimmig folgende Personen in den engeren Vorstand der Natur- und Ladafreunde Westerwald: Sven Fellenberg, Student, aus Meudt zum Ersten Vorsitzenden -Horst Fellenberg, Unternehmer, Meudt zum Geschäftsführer Gerd Scholz aus Mülheim als Kassierer (Kassenwart) Monika Seil, Unternehmerin aus Salz und Karin Fellenberg, Unternehmerin aus Meudt zu den Kassenprüfern -Horst Timme aus Essen als Technikwart für Offroadfahrzeuge -Peter Zeis aus Herschbach für Fahrsicherheit und Veranstaltungen Karin Harms aus Essen als Naturwart Geschäftsführer Horst Fellenberg betonte, dass er großen Wert auf die strengen Statuten lege, die extra für den Verein entwickelt wurden. Diese orientieren sich grundsätzlich an den gesetzlichen Vorgaben, lehnen sich stark an die Vorschriften und Bestimmungen des Deutschen Allrad Verbandes an, wurden von Peter Zeis und seinen Fachleuten spezifiziert, so dass, wie er meinte „eine möglichst enge Kongruenz zwischen der Natur, die uns alle am Herzen liegt und von der wir leben, und den Fahrzeugen, die sie befahren, auch möglichst effektiv ist.“ Für das bunte und informative Rahmenprogramm sorgten die Wallmeroder Firma Bausteinhaus (Dieter Wörsdörfer), der Finanzservice Olaf Gläßer aus Hahn, die Wellnessberaterin Monika Seil aus Salz.

