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Mitsubishi macht seinen L200 gesellschaftsfähig
Von Dieter Rolfes
Emotionaler Pickup mit hohem Nutzeffekt.
Hattersheim.- Das hat es bisher nicht gegeben: Gaffer bei einem Pickup. Wo immer man mit dem neuen Mitsubishi L200 Pickup auftaucht,
Hattersheim.- Das hat es bisher nicht gegeben: Gaffer bei einem Pickup. Wo immer man mit dem neuen Mitsubishi L200 Pickup auftaucht,
sind Bewunderer und Neugierige am Straßenrand Der emotionale Auftritt des Pickup, konzipiert von einem italienischen Auto-Designer, bringt schon äußerlich gesellschaftliches Ambiente an den Tag. Drinnen setzt sich, wie bei keinem anderen Pickup bisher, dieser Trimm fort: das Cockpit präsentiert sich funktional und fahrerorientiert, mit elegant fließenden Formen und nicht mehr so billigen Materialien („wertig“, meint Mitsubishi), beim Doppelkabiner ist der Innenraum größenmäßig Marktführer in seiner Klasse.
Der L200 gibt es in drei Karosserievarianten als Single-Cab mit zwei Türen, als Club-Cab mit verlängerter Kabine (ebenfalls zweitürig) oder als Double Cab mit vier Türen und sogar einer elektrisch versenkbaren Heckscheibe. Die Preise beginnen bei 22290 € und enden bei 29490 €, wobei allen Varianten die wichtigsten Mitsubishi-Komponenten bleiben: der 2,5 Liter Turbodiesel-Direkteinspritzer mit Ladeluftkühlung und der bewährte Allradantrieb (Super Select 4WD) mit abschaltbarer Vorderachse oder –bei den günstigeren Modellen- mit dem Easy Select 4WD-Allradsystem mit zuschaltbarem Vorderradantrieb.
Trotz seiner optischen, fast anmutigen Erscheinung und der enormen inneren Aufwertung, die nichts mehr über ein primitives ein einfaches Nutzfahrzeug mit offener Ladefläche aussagt, ist der neue Mitsubishi L200-Pickup nach wie vor ein echtes und gut geländetaugliches Arbeitstier. Denn: der mechanische Allradantrieb ist geblieben, also ohne elektronischen Firlefanz, den man im Gelände nicht brauchen kann. Heißen die einfachen Pickups jetzt „Inform“ und „Invite“, nennen sich die Oberklässler „Intense“. Dem einfachen Arbeitstier reicht durchaus der einfache Allradantrieb (Easy Select 4WD), der auch während der Fahrt zu- oder abgeschaltet werden kann, über eine Untersetzung verfügt und durch jedes Revier marschiert. Geht es auf längere Reisen, empfiehlt sich der in den Intense-Varianten anzutreffende Super-Select-4WD- Allradantrieb, der zusätzlich mit einer Fahrstabilitäts- und Traktionsregelung ausgestattet ist. Der L200, übrigens auch mit dem kleinsten Wendekreis (neben
dem größten Innenraum bei der Doppelkabine) von nur 11,8 m versehen, bietet jetzt sogar sportliche Agilität und einen bisher unbekannten Fahrspaß. Der 2,5 Liter Dieselmotor mit seinem 100 kW (136 PS) macht sich prächtig. Er ist nicht nur gut gegen seine Arbeitsgeräusche abgeschirmt, er schont als bisher einziger
Pickup die Umwelt durch die Euro4-Norm, er gibt manchmal auf der Autobahn sogar den Ton an (über 170 km/h), er zieht einen Anhänger bis zu 2,7 Tonnen und kann auf seinem Buckel Quads oder Reiseutensilien bis zu 1000 kg transportieren.
Trotz seiner optischen, fast anmutigen Erscheinung und der enormen inneren Aufwertung, die nichts mehr über ein primitives ein einfaches Nutzfahrzeug mit offener Ladefläche aussagt, ist der neue Mitsubishi L200-Pickup nach wie vor ein echtes und gut geländetaugliches Arbeitstier. Denn: der mechanische Allradantrieb ist geblieben, also ohne elektronischen Firlefanz, den man im Gelände nicht brauchen kann. Heißen die einfachen Pickups jetzt „Inform“ und „Invite“, nennen sich die Oberklässler „Intense“. Dem einfachen Arbeitstier reicht durchaus der einfache Allradantrieb (Easy Select 4WD), der auch während der Fahrt zu- oder abgeschaltet werden kann, über eine Untersetzung verfügt und durch jedes Revier marschiert. Geht es auf längere Reisen, empfiehlt sich der in den Intense-Varianten anzutreffende Super-Select-4WD- Allradantrieb, der zusätzlich mit einer Fahrstabilitäts- und Traktionsregelung ausgestattet ist. Der L200, übrigens auch mit dem kleinsten Wendekreis (neben
dem größten Innenraum bei der Doppelkabine) von nur 11,8 m versehen, bietet jetzt sogar sportliche Agilität und einen bisher unbekannten Fahrspaß. Der 2,5 Liter Dieselmotor mit seinem 100 kW (136 PS) macht sich prächtig. Er ist nicht nur gut gegen seine Arbeitsgeräusche abgeschirmt, er schont als bisher einziger
Pickup die Umwelt durch die Euro4-Norm, er gibt manchmal auf der Autobahn sogar den Ton an (über 170 km/h), er zieht einen Anhänger bis zu 2,7 Tonnen und kann auf seinem Buckel Quads oder Reiseutensilien bis zu 1000 kg transportieren.
Dass der Testwagen mit Leder, Klima und Sitzbeheizung ausgestattet war, ist nur ein Hinweis auf die umfangreiche Serien- und Sonderausstattung, die der japanische Hersteller für anspruchsvolle Offraoder vorhält. Schön und angenehm der durch eine Kunststoffwanne mit Verzurrösen für die Transportsicherung versehene Laderaum des Pickup. Blöd, dass sich immer nur die hintere Klappe (übrigens extrem stabil und nicht leicht) öffnen lässt und es keine werksseitig abgebotenen seitlichen Bracke gibt. Sie gibt es allerdings neuerdings verstärkt auf den freien Markt. Der 5,07 m lange und mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,8 Tonnen versehene Pickup wurde in unseren Test richtig zur Brust genommen. Angenehm das Interieur, großzügig der Innenraum, flott die Gangart, normal der Verbrauch (Autobahn fullpower: 10,7 Liter, Normal- und Landstrassenfahrt 8,2 Liter, Gelände mit Allrad und Untersetzung 9,5 Liter), die Bodenfreiheit von 2o cm reicht (der Unterwagen ist durch Bleche geschützt), die Wattiefe von über 50 cm reicht in der Regel aus, beachtenswert die Steiffähigkeit (70 Prozent) und dabei die Kraft, die aus dem 2,5 Liter-Diesel kommt, nämlich 314 Newtonmeter, toll. Dieter Rolfes

