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[Madza Pickup]

Madza Pickup

Oft belächelt, trotzdem bereits drei Millionen verkauft.

Wenn der Pickup zum Lifestyle Fahrzeug mutiert. Lastesel oder Kultfahrzeug? Denkt man an Griechenland, denkt man vielleicht auch an einen Esel als Arbeitstier. Rund 7.000 Mazda Pickup der B-Serie wurden seit 2000 in Griechenland verkauft, scheint als würde dieser dort langsam und auch in Ländern wie Portugal und Ungarn das stoische Arbeitstier ablösen.
Könnte es sein das Mazda, sozusagen als Homage an diese Entwicklung, die Präsentation des Neuen nach Griechenland brachte? Wir wissen es nicht, aber darum soll es hier ja auch nicht gehen.
In Deutschland jedenfalls wollen die Japaner im kommenden Jahr ca. 800Fahrzeuge absetzen, dass wären rund doppelt so viele wie in diesem Jahr. Ein durchaus realistisches Ziel nach den ersten Fahreindrücken.
Äusserlich, aber auch Innen wurde der BT-50 (steht für Best Truck) ordentlich überarbeitet. Aus dem Arbeitstier ist ein Nutzfahrzeug mit hohem Freizeitwert geworden. Aussen wurden speziell am Kühlergrill massive Veränderungen vorgenommen, wodurch verbunden mit den stark ausgeformten Radhäusern, die Robustheit weiter unterstrichen wird. Diese Robustheit zieht sich jedoch auch in der Ausführung der Karosserie und dem Unterbau fort. So werden die
den Witterungseinflüssen stark ausgesetzten Stahlteile kunstharzbeschichtet, oder verzinkt. Seitenwände und Heckklappe sogar doppelwandig ausgeführt. Der Vorteil: wird das Cargo Deck von innen beschädigt, so bleibt der Schaden
von außen unsichtbar. Besonders schön übrigens die drei erhältlichen Zweitonaußenfarben, die den Pickup fast zum Hingucker machen. Auch im Innenraum sieht es nun nicht mehr wie in einem LKW sondern wie in einer Limousine aus. Mit Ausnahme des Schalthebels, der eine etwas  gewöhnungsbedürftige Position hat, findet man alles  wo es hingehört.
Nach wie vor gibt es die drei Varianten, Regular- Freestyle-und Double Cab.
Der Regular soll dem kommerziellen Nutzer dienen, der Freestyle ist den Offroadabenteurer und sportlich aktiven Menschen zugedacht und der Double Cab soll kommerziellen Nutzern mit ein oder zwei Kindern, sowie
abwechslungsreichen Lebensstil Freude bereiten, so jedenfalls wünscht man das sich bei Mazda. Fest steht, der Weg der Pickups und hier sprechen die Zulassungszahlen in Europa eine deutliche Sprache ist nicht mehr aufzuhalten. Besonders traurig für die Deutsche Automobilindustrie die wieder einmal,wie so oft, einen Trend verschläft. Aber nun zurück zum BT-50. Als Motor bietet Mazda nun einen 2,5- Liter-MZR-CD mit einer Leistung von 143 PS/ 105 kW. Der moderne Common-Rail-Diesel hat nun 34 PS mehr als sein Vorgänger und besticht  mit einem maximalen Drehmoment von330 Nm (plus 64 Nm) sowie einen Durchschnittsverbrauch im Euromix von 8,9 Liter auf einhundert Kilometer. Geschaltet wird manuell und schnell stellt man fest wie harmonisch Motor und Getriebe aufeinander abgestimmt sind. Zudem konnte der Geräuschpegel auf einen mehr als verträglichen Rahmen gesenkt werden und auch der Fahrkomfort, mit Ausnahme der hart durchschlagenden Hinterachse, wohl ein Tribut an die hohe Ladeleistung von satten 1225 kg, lässt nichts zu wünschen übrig. Auf einer Testfahrt durchs Gelände stellte der Pickup dann auch seine ausgezeichneten Offroadeigenschaften, bedingt durch den zuschaltbaren Allrad-antrieb wie auch die Untersetzung (würde man sich in so manchen SUV wünschen) und dem Sperrdifferential an der Hinterachse unter Beweis. Auch die Sicherheitsfeatures wurden durch Seitenairbags, ABS und elek- tronische Bremskraftverteilung ergänzt. Fazit: mehr und mehr werden die Pickups zu vollwertigen Fahrzeugen die keine Wünsche mehr offen lassen. Der Mazda BT- 50 schließt sich diesem Trend
an und überzeugt hier durch Robustheit und Qualität verbunden mit einem soliden Preis Leistungsverhältnis. So ist der L-Cab bereits ab 23.800,00 Euro incl. 16% Mwst. ab Dezember auch in Deutschland zu haben.