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Allrad- Suzuki- Swift
Fahrbericht
Unterwegs für den Allrad-Report...
Allrad- Suzuki- Swift imponiert durch Wendigkeit LJ80-Urenkel auch als Strassenflitzer wie ein Wiesel von Dieter Rolfes
Hannover-Walsrode.- Was ist das? Durch eine riesige Kiesgrube in Walsrode- Hünzingen düst ein kleines, knubbelig aussehendes Auto. So als ob der sandige Boden kein Hindernis wäre. Freche Schnauze, nur 3,69 m lang und fünf Türen. Da können selbst der Subaru „Justy“ und der neue Fiat-Allrad-Panda nicht mithalten. Und wenn Emotionen mitschwingen, erst recht nicht. Der neue Suzuki Swift 4x4 ist da. Ein munterer Kamerad. Zurzeit nur mit Benzinmotoren und ab Ende des Jahres auch mit einem Dieselmotor zu haben. Ab 9990 Euro in der einfachen Version (Swift 1300 „Classic“) zu haben, während der allradgetriebene ab 14700 Euro zu bekommen ist. Dieser kompakte Japaner aus dem Gestüt derer von Suzuki, aus dem auch der einstige Floh EJ80 kam und aktuell der soeben vorgestellte Grand Vitara stammt, interessierte natürlich unsere Motorredaktion. Unterwegs auf der Autobahn und im leichten Gelände mit dem neuen Suzuki Swift 4x4: das flotte Aussehen der Swift-Baureihe, vom „Classic“ über den „Comfort“ bis zum „Sport“ fällt schon ins Auge.
Hannover-Walsrode.- Was ist das? Durch eine riesige Kiesgrube in Walsrode- Hünzingen düst ein kleines, knubbelig aussehendes Auto. So als ob der sandige Boden kein Hindernis wäre. Freche Schnauze, nur 3,69 m lang und fünf Türen. Da können selbst der Subaru „Justy“ und der neue Fiat-Allrad-Panda nicht mithalten. Und wenn Emotionen mitschwingen, erst recht nicht. Der neue Suzuki Swift 4x4 ist da. Ein munterer Kamerad. Zurzeit nur mit Benzinmotoren und ab Ende des Jahres auch mit einem Dieselmotor zu haben. Ab 9990 Euro in der einfachen Version (Swift 1300 „Classic“) zu haben, während der allradgetriebene ab 14700 Euro zu bekommen ist. Dieser kompakte Japaner aus dem Gestüt derer von Suzuki, aus dem auch der einstige Floh EJ80 kam und aktuell der soeben vorgestellte Grand Vitara stammt, interessierte natürlich unsere Motorredaktion. Unterwegs auf der Autobahn und im leichten Gelände mit dem neuen Suzuki Swift 4x4: das flotte Aussehen der Swift-Baureihe, vom „Classic“ über den „Comfort“ bis zum „Sport“ fällt schon ins Auge.
Die Figur macht´s. Und die freundliche Schnauze mit den großen Klarglasaugen, den Kühlergittern und den tiefen Nebellampen. Letztlich auch die rundliche Coupeform mit dem spoilerartigen Heckabriss achtern. Innen finden sogar kräftig gebaute Menschen noch guten Platz: vorn ist der Swift 1,37 m, hinten immer noch 1,35 m breit. Das nur 1,69 m breite Auto mit seinem Wendekreis von nur 9,4 m ist als Drei- oder Fünftürer für fünf Personen zugelassen, vier sind aber besser aufgehoben.
Der kleine 1328 ccm große Benziner mit 92 PS (68 kW), leer nur 1135 kg leicht, bringt es nach Werksangaben auf 167 km/h, im Fahrtest zwischen dem Maschener Kreuz und Soltau (bei optimalem Wetter und nicht beladen) laut Tacho 180 km/h. Der Vierventiler mit zwei obenliegenden Nockenwellen wird nicht laut, zieht gut durch und ist leiser als Omas Nähmaschine.
Der einfache Allradantrieb erfolgt zu 50:50 Prozent über eine Visco- Kupplung. Nicht merkbar. Da der Swift 4x4 kein Geländewagen ist, haben wir´s auf den Spuren der großen Offroader versucht. Durch seine Leichtigkeit, die schmalere Spur und den frechen Motor meistert er nicht nur befahrene Wege oder schlechte Strecken, sondern auch schon mal eine Querfeldeinfahrt, wenn keine über 15 cm hohen oder dicken Hindernisse seine Fahrt stoppen sollten. Also: für die normale Fahrt ins Revier gut beeignet. Ebenso natürlich im Winter oder bei Schlechtwetter. Innen: einfach und übersichtlich, praktisch und abwaschbar.
Gut das höhenverstellbare Lenkrad, nicht unangenehm die Radio-Bedientasten auf dem Lenkrad. Schön groß, notfalls sogar mit Handschuhen zu bedienen die Drehschalter für Heizung oder Lüftung, immer wieder vernünftig das große Rändelrad zur Senderwahl am Radio. Willkommen die Klimaanlage, kurz und gut die Schaltwege, sehr gut gelöst das Infodisplay mit den Angaben über Uhrzeit, Kraftstoffverbrauch und Außentemperatur – zentral über dem Armaturenbrett angeordnet. Eine Sitzheizung gibt es serienmäßig ab der Comfort-Variante.
Frontairbags gehören ebenso zur Serienausstattung wie durchgehende Kopfairbags. In der Crashprüfung erhielt der Mini-Japaner, der auch beim Vergleichsbremstest mit dem Daihatsu Sirion und dem Nissan Micra als bester abschnitt, übrigens fünf Sterne. Also: ein guter kleiner Allradler für günstiges Geld. Sehr sparsam im Verbrauch, nämlich zwischen 6,1 und 6,3 Liter Super nach Werksangaben, in unserem Test zwischen 6,5 und 7,9 Liter Super, wobei der Diesel ab Herbst sicherlich noch zwei Liter weniger konsumieren dürfte. Kompakt und wendig, allradgetrieben und sicher, schön oder chic, Spaßmacher und Freudenspender. DR

