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[Ferntraßen-Ice und softer Geländeschleicher: Audi Q7]

Ferntraßen-Ice und softer Geländeschleicher: Audi Q7

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„Wenn ich will, kann ich!“ -  Mit Verfolger-Mannschaft von Dieter Rolfes Limburg.- Ballonfahrer Hans L. (Name der Redaktion bekannt) fährt, nach zwei Audi-Allroads- einen siebensitzigen Audi Q7.  Aus dem Edelgestüt derer von Porsche (Cayenne) und Volkswagen (Tuareg). Mit dem neuen kleinen, sehr munteren Achtzylinder-Benzin- Einspritzer (FSi genannt), 3,6 Liter Hubraum, einer Leistung von 280 PS (206 kW) und einer Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Ab 42.500€ zu haben. Hans´s Q7, mit allem bestückt, was edel, fein und angenehm ist, kostete rund 59.000€.

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„Ich fühle mich wie im ICE, gleite über Europas Autobahnen und Fernstrassen in fürstlichem Ambiente, bin umgeben von exklusiver Automobil- und Kommunikationstechnik und komme mit elf bis zwölf Litern Super, super aus“. Hans startet am österreichischen Dachsteingebirge ebenso wie auf der Sylter Ballonparade oder beim Ballon-Meeting in der Toskana. Freudig und stolz meint er, er könne jetzt auch seine ganze Mannschaft (oder Fahrgäste aus meinem Ballon) mitnehmen, „und wenn ich will, kann ich, nämlich auch schweres Gelände befahren, um meinen Ballon zu bergen, obwohl der Q7 nicht, wie seine Brüder Cayenne und Tuareg, über ein Reduktionsgetriebe und Offroadsperren verfügt“. Mit guten Reifen und der Luftfederung, die die Bodenfreiheit erhöht, kein Problem, mit dem bewährten Audi- quattro- Allradantrieb erst recht nicht. Seine Verfolger (die den nicht steuerbaren Ballon auf der Erde verfolgen) hätten bereits bewiesen, dass der Q7 auch mit Hänger zu jedem Ort, und sei es mitten auf einen Acker, durchkommt, um den Ballon zusammen zu falten und einzuladen.

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Der größte  deutsche SUV mit 5,08 m Länge und (ohne Außenspiegel) ist bereits 1,98 m breit, mit den Außenspiegeln werden es sogar 2,17 m. Eine geübte Hand zieht das Ingolstädter Schlachtschiff auch zügig durch die linke Spur bei Baustellen. Der übrigens, trotz des kleinen Benzinmotors, recht zügig zu Werke geht. Dabei hört man die Maschine überhaupt nicht, dabei lässt sich der Q7 auch im schnellen Gangmodus präzise durch die Kurven ziehen, ohne, dass der hohe Aufbau wankt. Die optionale Luftfederung leistet dabei Präzisionsarbeit und sorgt zudem für einen optimalen Niveau-Ausgleich. Für die passende Kraftübertragung  sorgt ein butterweicher Automat, der sich zusätzlich im Sportmodus zu schnellerem Schalten umsetzten lässt. Warum? Zum Sprinten und Überholen. Dann bitte nicht auf den Verbrauchsanzeiger schauen, Unsinn.
Der permanente quattro- Allradantrieb bringt sie Motorleistung auch bei schlechtesten Fahrbahnverhältnissen gut auf die Strasse. Hans L.: „Ich freue mich schon auf die Wintertouren in der Ramsau, dann ziehe ich mit meinem Gespann an manchem Offroader vorbei. Wie gesagt, es kommt auf die Reifen, die Kraft und die Bodenfreiheit an, alles da“. Die Bodenfreiheit beträgt beim Q7 maximal 240 mm (24 cm)  Für Fachleute: der Q7 hat ein zentrales Torsendifferenzial zur Verteilung der Kräfte auf die Räder. Dieses soll den Schlupf zwischen den einzelnen Rädern wirksamer und schneller unterbinden als elektronische Lösungen. Das Torsendifferenzial ist zudem unanfälliger.
Dennoch greift der Q7 durch Bremseingriff in den Abbremsvorgang der einzelnen Räder ein.
Der Siebensitzer hat einen ausgesprochen edlen Innenraum, wie man ihn eigentlich von Audi erwartet oder aus dem Limousinen kennt. Meint Focus „Der subjektiv sehr gute Qualitätsanspruch steht im Einklang mit dem Premium-Anspruch“. Nicht schlecht!
Und als Resümee eines  Kurztelegramms führt der Allradverband an:
- sehr genaue Lenkung
- dritte Sitzreihe eng, die anderen optimal
- angenehmer Innenraum
- guter und ausreichender Benziner
- sehr gute Straßeneigenschaften
- erstaunlich gute, aber nicht optimale Offroadeigenschaften durch fehlende Untersetzung und extreme Größe.
Der große Ingolstädter im Sog und mit dem Gesicht seiner geschätzten Geschwister, die teilweise sogar den „Stern“ vom Himmel geholt haben, wird seinen Weg mit definitiver Sicherheit machen. Nicht in Deutschland oder Europa, nicht allein den USA, besonders, so die Prognosen der Marktanalysten, in Russland, China, Indien und arabischen Staaten. Auch als Prestigeobjekt. Nicht nur, wie bei Hans L. als Ballonverfolger, sondern als Alltagsgebrauchs- und Freizeit- sowie Lustobjekt. Mit vier Ringen und fünf Crash-Sternen. DR

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