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[Japaner impft Franzosen Offroadblut ein ]

Japaner impft Franzosen Offroadblut ein

PEUGEOT 4007


„Peugeot 4007“ – interessanter Freizeitler und Familien- Lustmobil von Dieter Rolfes

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Saarbrücken.- Eine bessere Entscheidung konnte die französische Peugeot- Zentrale (PSA-Gruppe inklusive Citroen) nicht fällen, als bei der Auflage eines allradgetriebenen Freizeit- und Familienwagens auf einen erfahrenen Japaner zurück zu greifen: Mitsubishi, seit über 30 Jahren im Allrad-, Allradsport und Geländewagen-Meisterschaftsgeschäft führend und erfolgreich (Pajero), schloss mit der PSA-Gruppe einen entsprechenden Vertrag. Der Peugeot 4007 genannte Franzose verfügt über einen AWC (All Wheel Control) genannten aktiven Allradantrieb mit elektronischer Steuerung. Es erlaubt dem Fahrer die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Antriebsmodi (2WD, 4WD, Lock), die je nach Fahrbahnsituation und Fahrbahnbelag für eine gute Traktion sorgen. Den Peugeot 4007 (Ausführungen „Tendance“, „Sport“ und „Platinum“) gibt es ab  29590 Euro. In der aufwendigen Version wie ihn die Redaktion der „GUMMIBEREIFUNG“ fuhr und mit einem 2,2-Liter-16 V-Diesel und 115 kW ab 37590 Euro.
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Der erste Eindruck?  Optisch gelungen ist der 4,63 m lange Peugeot- Allradler.
Seine markante Schnauze mit dem Peugeot-Logo und dem übergroßen Haifischmaul lassen ihn gefährlicher und aggressiver wirken als er ist. Nämlich ein nicht uninteressanter Familien- SUV mit erstaunlich großem Raum (im Sonderfall sogar mit sieben Sitzen), guter Verarbeitung, angenehmer Geräuschkulisse und auch sehr guten Straßeneigenschaften  sowie mittelguten Offroadfähigkeiten. Ähnlich derer anderer Sport Utility Vehicles (SUV), die mit einem untersetzungsfreien Allradantrieb bestückt sind. Im Mittelfeld anzusiedeln, will Peugeot auch nur relativ bescheidene Stückzahlen absetzen und eher ein vollständiges Portefeuille für seine Kunden und Peugeot-Interessenten  bieten.
Erste Fahreindrücke mit dem Peugeot 4007 begeisterten. Der männliche Franzose kommt daher wie ein Grandseigneur auf großen Füßen, betont chic und elegant, stark und dennoch geschmeidig und sicher den Weg gehend, den fast jeder besondere SUV oder Geländewagen befahren muss: Vater kauft ihn, darf ihn aber nicht fahren, weil Mutter ihn längst in Besitz genommen hat.
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Auf der Straße schnell und handlich, erhaben und sich leicht herausblätternd aus der großen Phalanx der SUV. Im Gelände, welches für einen Allradler nicht zu schwer sein darf, ähnlich wie die anderen, leicht unterhalb des neuen VW- Tiguan.
Besonders mit dem Peugeot- FAP-Diesel und seinen 156 PS ist der 4007 gut motorisiert. Die 2,4-Liter-Benzinversionen mit 170 PS laufen zwar ruhiger, schlucken auch entsprechend mehr Benzin. Aber: nur die Benziner gibt es derzeit mit einem Automatikgetriebe. Die Allradtechnik von Mitsubishi (aus dem „Outlander“) ist bewährt und mehrfach ausgezeichnet, sie wurde genau auf den –leer-  1800 kg schweren Franzosen (und seinen Citroen-Vetter)
abgestimmt. Über einen Drehschalter auf der Mittelkonsole lassen sich die Antriebsstellungen wählen: 2WD für den reinen Frontantrieb bei trockener Fahrbahn, 4WD als permanenter Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung auf Vorder- und Hinterachse (maximal 55 Prozent nach vorne) sowie „Lock“ für die hintere Differenzialsperre, die zum Anfahren im Sand, auf Schnee, Eis oder Matsch genommen werden sollte. Eine ausgereifte Technik, ausreichend
für den normalen Strassen- und Wegeeinsatz. Im Allradbetrieb auch recht gut, wenn es nicht unbedingt querfeldein oder über Stock und Stein gehen muss. Denn dann fehlt es dem Peugeot (wie allen anderen seiner Klasse auch) an einer Untersetzung. Trotzdem kann der Franzose noch 2000 kg auf den Haken nehmen.
In ersten Fahrversuchen imponierte immer wieder sein 2,2 Liter- HDi- FAP- Diesel mit seiner Lauffreude und seinem starken Drehmoment (380 Newtonmeter). Er beschleunigt den 4007 auch im vollbeladenen Zustand (max. Gewicht: 2,4 t) in weniger als zehn Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von genau 200 km/h. Und das bei einem Verbrauch von –dann -  10,6 Litern Diesel, während der durchschnittliche Verbrauch bei 7,2 Litern und bei Landstrassenfahrt bei nur 6,0 Litern liegt.
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Hervorragende Werte.
Innen geht es fast wie in der Oberklasse zu. Peugeot ist sich seines Namens bewusst, bei außerordentlichen Modellen auch für gute Materialien und bestes Klima zu sorgen. Wenn werkseitig der 4007 als Familien- Allradler mit „Löwen-Krallen“ apostrophiert wird, geht der erkannte Nutzen noch weit höher. Durch das flexible Sitzkonzept (dritte Reihe verschwindet komplett im Fahrzeugboden) kann ein maximales Laderaumvolumen von 1686 Litern erreicht werden. Oder in den 4007 lassen sich zwei Fahrräder, Angelboxen, Freizeitutensilien und anderes verstauen. Ebenso natürlich kann der Handwerksmeister den Franzosen wochentags als Dienstwagen und am Wochenende als Ausflugsdampfer einsetzen. Der „Löwe“ möge es ihm verzeihen. DR